Umbau und Umnutzung Logistikgebäude

Umbau Logistikhalle – Industriebau im Bestand Nürnberg

Projektbeschreibung

Für die Standortverlagerung der Firma Metz von Zirndorf nach Nürnberg wird das bestehende Logistikgebäude in der Sigmundstraße 189 umfassend umgebaut und neu organisiert. Ziel ist es, innerhalb einer sehr engen Zeitschiene ein funktional präzise abgestimmtes Betriebsgebäude zu schaffen, welches Produktion, Verwaltung, Entwicklung, After Sales und Logistikteile unter einem Dach vereint.

Fischer Planen und Bauen begleitete das Vorhaben ganzheitlich – beginnend mit der Projektentwicklung und Standortsuche, über die architektonische Planung und Generalplanung bis hin zur Projektsteuerung während der Umsetzung.

Die Bündelung dieser Leistungen aus einer Hand ermöglichte kurze Entscheidungswege und eine hohe Planungssicherheit – insbesondere vor dem Hintergrund der komplexen Umnutzung und der engen zeitlichen Rahmenbedingungen. Aus einer Hand – in einem Vertrag.

Projektentwicklung und Standortfindung

Die Leistung von Fischer Planen und Bauen setzte deutlich vor der eigentlichen Planung an. Aufgrund des auslaufenden Mietvertrags am bisherigen Standort stand Metz vor der Aufgabe, kurzfristig einen geeigneten neuen Betriebsstandort zu identifizieren. Ein Neubau kam nicht in Betracht; gesucht wurde ein Bestandsobjekt im Großraum Nürnberg, das sowohl zeitlich als auch funktional umsetzbar ist und für die Mitarbeitenden weiterhin gut erreichbar bleibt.

Gemeinsam mit den Fachabteilungen von Metz wurde zunächst das Zielbild eines „idealen Betriebsgebäudes“ entwickelt. Flächenbedarfe, Funktionszusammenhänge und betriebliche Abläufe dienten als Grundlage für die Standortbewertung. In Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Gewerbemakler wurden mehrere Bestandsobjekte untersucht, individuell beplant und hinsichtlich Nutzbarkeit, Umbaukosten und Zukunftsfähigkeit bewertet. Die Anbahnung und Umsetzung des Mietvertrags am neuen Standort wurden von Fischer Planen und Bauen als Bauherrenvertreter begleitet.

Auf dieser Basis fiel die Entscheidung auf das Logistikgebäude in der Sigmundstraße 189 in Nürnberg.

Innenraumorganisation Produktions- und Verwaltungsbereiche Metz

Herausforderung der Planung

Der architektonische Ansatz des Projekts liegt in der Transformation einer monofunktionalen Logistikhalle in ein vielschichtig nutzbares Betriebsgebäude. Der Bestand bildet dabei das konstruktive und räumliche Grundgerüst, das durch gezielte Eingriffe neu interpretiert wird.

Im Mittelpunkt der Planung stand nicht die formale Umgestaltung, sondern die logische und funktionale Organisation der inneren Abläufe. Produktionsflächen, Entwicklungsbereiche, Verwaltung und unterstützende Nutzungen wurden so angeordnet, dass kurze Wege, klare Schnittstellen und eine hohe betriebliche Effizienz entstehen. Die Umnutzung macht den Bestand zu einem präzise funktionierenden Arbeitsumfeld und schafft die Voraussetzung für langfristige Nutzbarkeit

Umnutzung Logistikgebäude zum Betriebsgebäude Metz Nürnberg

Planung, Genehmigung und Umsetzung

Nach Abschluss des Mietvertrags ging das Projekt nahtlos in die Entwurfsplanung über. Aufgrund der ambitionierten Terminziele wurde der Bauantrag frühzeitig eingereicht und parallel zur laufenden Planung weiterentwickelt. Die Genehmigung konnte rechtzeitig erteilt werden, sodass die Abbruch- und Umbauarbeiten Anfang 2026 beginnen konnten. Das Bauantragsmanagement als Vertreter der Firma Metz gegenüber der Wirtschaftsförderung und des Bauamts Nürnberg wurde losgelöst vom eigentlichen Projektteam durch die Projektsteuerungsabteilung von Fischer Planen und Bauen übernommen. Schon sehr frühzeitig vor Einreichung des Bauantrags und des Schallschutzkonzepts konnten so persönliche Abstimmungen mit der Genehmigungsbehörde erfolgen.

Werk- und Detailplanung, Ausschreibung und Vergabe wurden überlappend durchgeführt. Die Umsetzung erfolgt unter enger Koordination aller Beteiligten mit klaren Jour‑fixe‑Strukturen zwischen Bauherrn, Vermieter, Fachplanern und ausführenden Firmen. Ziel ist der Einzug der Produktion im Sommer 2026 sowie die vollständige Fertigstellung bis Ende 2026.

Mit dem neuen Standort in Nürnberg schafft Metz die Grundlage für optimierte Abläufe und eine langfristige betriebliche Entwicklung. Die Umnutzung des Bestandsgebäudes zeigt, wie durch präzise Projektentwicklung, klare architektonische Konzepte und strukturierte Umsetzung aus vorhandener Substanz ein leistungsfähiges Betriebsgebäude entsteht.

Innenraumorganisation Produktions- und Verwaltungsbereiche Metz
Außenansicht des Betriebsgebäude Metz

AUFGABE

  • Standortverlagerung der Metz Consumer Electronics GmbH von Zirndorf nach Nürnberg
  • Umbau und Umnutzung eines bestehenden Logistikgebäudes zu einem multifunktionalen Betriebsgebäude
  • Zusammenführung von Produktion, Verwaltung, Entwicklung, After Sales und Logistik unter einem Dach
  • Umsetzung innerhalb einer sehr engen zeitlichen Vorgabe
  • Verzicht auf Neubau – Nutzung und Transformation vorhandener Bausubstanz

LÖSUNG

  • Projektentwicklung bereits vor Planungsbeginn inkl. Standortsuche im Großraum Nürnberg
  • Entwicklung eines „idealen Betriebsgebäudes“ gemeinsam mit den Fachabteilungen
  • Untersuchung und Bewertung mehrerer Bestandsobjekte hinsichtlich Funktion, Kosten und Zukunftsfähigkeit
  • Präzise funktionale Neuorganisation eines monofunktionalen Logistikgebäudes
  • Frühzeitige Behördenabstimmung und parallele Planung, Genehmigung und Ausschreibung
  • Überlappende Werk‑, Detailplanung sowie Ausschreibung und Vergabe zur Sicherstellung des Terminplans
  • Enge Koordination zwischen Bauherrn, Vermieter, Fachplanern und ausführenden Unternehmen

LEISTUNG

  • Projektentwicklung und Standortfindung
  • Architektur und Generalplanung
  • Entwurfs‑, Genehmigungs‑, Werk‑ und Detailplanung
  • Koordination aller Fachplaner und Gutachter
  • Projektsteuerung und Bauherrenvertretung bis hin zu allen Mietvertragsangelegenheiten, Behördenvertretung, Vergabeendverhandlung, etc.
  • Termin‑, Kosten‑ und Qualitätssteuerung

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